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Technische Hinweise

  • Verschiedene Ausführungen/Phasen der Scheiben des Systems 2

    Bei der Bestellung von Scheiben des Systems 2 ist zu beachten, dass auf Grund technischer  Besonderheiten verschiedene Ausführungen der Scheiben existieren. Bei Fahrzeugen mit langer Radnabe kann das Problem auftreten, dass das Fassungsvermögen der Scheibe bezüglich der Radnabenlänge nicht ausreichend ist.
    Dies hat zur Folge, dass die Scheibe nicht plan auf der Radnabe aufliegt. In diesem Fall besteht die Möglichkeit eine der Sonderausführungen zu bestellen, welche durch eine verlängerte Anphasung auf der Oberseite der Distanzscheibe über ein größeres Fassungsvermögen verfügen.
    Diese Sonderscheiben besitzen hinter der regulären Artikelnummer eine zusätzliche Endung wie „/45“, was bedeutet, dass die Scheibe eine 4,5 mm lange Phase besitzt, welche das Fassungsvermögen der Scheibe erhöht.
    Allerdings muss ebenfalls darauf geachtet werden, dass die Anphasung in der Felge mindestens genauso lang ist wie die Phase auf der Oberseite der Distanzscheibe.
    Erläuterung anhand der Distanzscheibe mit der Artikelnummer 12124/65:
    Die Scheibe besitzt eine Nabenlochtiefe von 15 mm (die normale Ausführung 12124: 12 mm)
    -    Die felgenseitige Phase der Scheibe hat eine Länge von 6,5 mm (12124: 4 mm). Es ist also zu überprüfen, ob die Felge über eine mindestens 6,5 mm lange Anphasung verfügt
    -    Beträgt die Länge ihrer Radnabe 15 mm oder weniger und verfügt ihre Felge über eine mindestens 6,5 mm lange Anphasung, so können sie die Distanzscheibe 12124/65 problemlos montieren

  • Verwendung von Spurverbreiterungen bei Stahlfelgen

    Die Verwendung von Spurverbreiterungen in Verbindung mit Stahlfelgen ist nur dann möglich, wenn die Stahlfelgen über eine plane Auflagefläche verfügen.

  • Festsitzende Distanz- bzw. Adapterscheiben

    Sollten die Scheiben auf der Achse festsitzen, erhitzen sie die Scheiben mit einem Fön bzw. Heißluftfön. Durch die Hitze dehnt sich das Aluminium leicht aus, so dass die Scheiben ohne den Einsatz von Hammer oder Dergleichen entfernt werden können. Vor dem nächsten Einbau der Scheiben sollten sie darauf achten, die Radnabe einzufetten (vgl. Montageanleitung).

  • Fahrwerksfestigkeit / ET-Grenze

    Alle im Katalog genannten ET-Grenzen (ohne *-Kennzeichnung) sind die vom Gesetzgeber vorgegebenen 2%-Grenzen. D.h. der Gesetzgeber lässt eine Verbreiterung der Spur um 2% zu, ohne dass das betreffende Fahrzeug zusätzlich geprüft werden muss. Diese 2%-Grenze errechnet sich aus der Spurweite. Die Spurweite wird bei einem Fahrzeug mit der Serienbereifung gemessen. Man misst hier von Mitte Reifen zu Mitte Reifen. Für die meisten PKWs ist von einer Spurweite von 1500mm auszugehen. Daraus ergibt sich i.d.R. eine zulässige Spurverbreiterung von 15mm pro Seite. Ob Sie noch innerhalb der angegeben ET-Grenze liegen, können Sie wie folgt berechnen: Einpresstiefe Ihrer Felge abzüglich Stärke der Spurverbreiterung pro Seite darf die angegebene ET-Grenze nicht unterschreiten. Alle mit /* gekennzeichneten ET-Grenzen sind von uns über die 2%-Grenze hinaus geprüfte Werte. D.h. wir haben beim TÜV bzw. bei der DEKRA prüfen lassen, ob das betreffende Fahrzeug eine Spurverbreiterung über den allgemein zugelassenen Wert hinaus aushält. Diese ET-Grenzen sind nicht generell im Gutachten für die Spurverbreiterungen enthalten und können mit zusätzlichen Kosten verbunden sein. Zudem verfügen wir über weitere Fahrwerksfestigkeitsgutachten von ca. 250 Fahrzeugen. Sollten Sie also Ihr Fahrzeug nicht in unserer Auflistung bzw. nicht mit der erforderlichen ET-Grenze finden,fragen Sie bei uns an.

  • Teilegutachten,Einzelgutachten

    Wir lassen derzeit für alle unsere Spurverbreiterungen Teilegutachten erstellen, d.h. Sie benötigen zukünftig keine Eintragung im Fahrzeugbrief mehr. Eine Eintragung ist dann sowohl beim TÜV, der DEKRA, der KÜS oder auch anderen Organisationen möglich. Zur Zeit sind jedoch noch nicht alle Fahrzeuge und Spurverbreiterungen erfasst.
    Alle Sonderscheiben und Adaptionsspurverbreiterungen werden generell mit einem Gutachten nach §21 StVZO und einer Herstellerfreigabe geliefert. Hier ist eine Eintragung beim TÜV (Westdeutschland) bzw. bei der DEKRA (Ostdeutschland) erforderlich.

  • Lochkreis(Lkr), Nabenlochbohrung (NLB)

    Der Lochkreis ist der Kreis, auf dem sich die Löcher der Radschrauben befinden, sowie die Anzahl der Bohrungen.
    Die Nabenlochbohrung ist das Mittelloch der Felge, mittels dessen das Rad auf der Radnabe des Fahrzeugs montiert und zentriert wird.

  • Gewinde, Kegel-, Kugelbund, Schaftlänge

    Bei der Angabe des Gewindes ist das Gewinde der betreffenden Fahrzeuggruppe gemeint.
    Hier wird zum einen das Gewinde mit der Steigung (z.B. M12x1,5) und ob das Fahrzeug mit Radschrauben (S) oder mit -muttern (R bzw. M) serienmäßig befestigt wird. Bei der Angabe RD14,25 wird der Rändeldurchmesser der serienmäßig vorhandenen Rändelbolzen angegeben. Aufgrund dieser Angabe können Sie in unserer Preisliste längere Rändelbolzen der gleichen Abmessung heraussuchen. Bei der Angabe Kegel- oder Kugelbund ist die Form der Radschrauben bzw. -muttern gemeint.
    Es werden von den einzelnen Herstellern unterschiedliche Formen verwendet. Es handelt sich dabei um 60° Kegelbund oder Kugelbund (Halbkugelform) in den Radien 12mm, 13mm oder 14mm.
    Unter der Schaftlänge versteht man das Maß zwischen dem Gewindeanfang und dem o.g. Kegel- oder Kugelbund am Kopf der Schraube. Bitte prüfen Sie generell vor Bestellung der Teile, welchen Typ der Radschrauben Sie haben.

  • Typ

    Beim Typ ist der Typ laut Zeile 3 in Ihrem Fahrzeugschein bzw. -brief gemeint. Prüfen Sie, ob der Typ mit demjenigen in unserem Katalog übereinstimmt. Es ist vor allem auch möglich, dass derselbe Fahrzeugtyp mit verschiedenen Lochkreisen hergestellt wird.


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